Geld sparen im Winter durch richtiges Heizen

Richtiges Heizen im Winter ist nicht nur gut für das Klima, es schont auch den Geldbeutel. Das Thema wird gerne in Beziehungen zum Streitpunkt. Einer Person ist es zu kalt, der anderen zu warm. Selbstverständlich hat jede Person ein unterschiedliches subjektives Empfinden, welche Temperatur angenehm ist. Allerdings gibt es Untersuchungen zu optimalen Raumtemperaturen und diese Tragen nicht nur zum Geldsparen bei, sondern sind nebenbei auch noch klimafreundlicher und können gesundheitsförderliche Wirkungen haben.

Optimale Raumtemperatur beachten

Die optimale Raumtemperatur ist abhängig vom jeweiligen Raum, sowie der Nutzungsdauer des Raumes.

Als Richtwerte gelten tagsüber und bei der Benutzung der Räume:

  • Wohnzimmer: 20 bis 23 Grad Celsius
  • Schlafzimmer: 17 bis 20 Grad Celsius
  • Küche: 18 bis 20 Grad Celsius
  • Flur: 15 bis 18 Grad Celsius
  • Badezimmer: 20 bis 23 Grad Celsius
  • Arbeitszimmer: 20 bis 24 Grad Celsius
  • Kinderzimmer: 22 bis 24 Grad Celsius

Und was ist nachts? Als grober Richtwert gilt, dass die Raumtemperatur nachts ca. 4 bis 5 Grad Celsius unter der Tagestemperatur liegen kann.

Bereits das Verringern der Raumtemperatur um ein Grad Celsius kann dazu beitragen, die Heizkosten um bis zu 6 % zu senken. Allerdings muss beachtet werden, dass die Temperatur nicht zu weit herunterreguliert wird. In zu kalten Räumen kann die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den ausgekühlten Wänden kondensieren und zur Entstehung von Schimmel beitragen. Deutlich unter 15 Grad Celsius sollte die Raumtemperatur im Winter daher nicht betragen.

Thermostat richtig einstellen

Ein klassischer Heizungsthermostat ist mit den Zahlen 1 bis 5 durchnummeriert. Vor der 1 ist noch ein Sternchen abgebildet. Die Zahlen auf dem Thermostat geben die Temperatur an, auf die der Raum beim Einstellen der jeweiligen Stufe aufgeheizt wird. Das Sternchen ist das Symbol für den Frostschutz der Heizung. Es sorgt dafür, dass die Raumtemperatur nicht unter ca. 5 Grad Celsius fällt.

Die anderen Stufen führen in etwa zum Erreichen von folgenden Raumtemperaturen:

  • 12 Grad Celsius (Stufe 1)
  • 16 Grad Celsius (Stufe 2)
  • 20 Grad Celsius (Stufe 3)
  • 24 Grad Celsius (Stufe 4)
  • 28 Grad Celsius (Stufe 5)

Zur Überprüfung der oben genannten optimalen Raumtemperaturen ist ein Thermometer sinnvoll, denn das subjektive Empfinden der Raumtemperatur weicht häufig von der tatsächlichen ab.

Mit Hilfe eines programmierbaren Thermostates kann die Temperatur an verschiedene Uhrzeiten angepasst gesteuert werden. So kann z. B. das Badezimmer morgens 10 Minuten vor der Benutzung aufgeheizt werden oder das Wohnzimmer, kurz vor dem nach Hause kommen.

Räume nicht auskühlen lassen

Richtiges Heizen bedeutet auch, dass die Räume nicht komplett auskühlen sollen. Das komplette Neuaufheizen eines Raumes verbraucht deutlich mehr Energie als eine bewusste Regulierung der Raumtemperatur. Die Temperaturschwankung sollte im Winter nicht mehr als 4 bis 5 Grad Celsius betragen. So wird gewährleistet, dass die benötigte Energie zum Wiederaufheizen des Raumes nicht höher ist, als die eingesparte Energie durch das niedrige Einstellen der Heizung.

Heizung entlüften

Wird der Heizkörper beim Einschalten nicht warm oder beginnt zu gluckern, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich Luft im Heizkörper befindet. In diesem Fall, kann das erwärmte Wasser nicht im Heizkörper aufsteigen und der Heizkörper heizt nicht richtig. Es ist wichtig den Heizkörper zu entlüften, um ein optimales Heizergebnis zu erreichen. Vor Beginn der Heizperiode sollten alle Heizkörper daraufhin überprüft werden, ob sie entlüftet werden müssen.

Richtig lüften

Lüften ist zu jeder Jahreszeit wichtig. Im Winter wird in vielen Haushalten nicht ausreichend gelüftet. Häufig steckt dahinter der Gedanke, dass beim Lüften Heizungsenergie verschwendet wird. Genau das Gegenteil ist der Fall. Regelmäßiges und richtiges Lüften kann die benötigte Heizungsenergie senken und damit Heizkosten sparen.

Richtiges Lüften:

  1. Heizkörper ausschalten
  2. Fenster komplett öffnen (Stoßlüften) und nicht nur kippen
  3. Für Durchzug sorgen (mehrere Räume bei geöffneten Türen lüften)
  4. Mehrmals täglich für ca. 5 Minuten Stoßlüften

Zugstellen abdichten – Wärme halten

Durch undichte Stellen an Türen und Fenstern kann die Heizungsluft entweichen. Somit wird in diesem Moment nicht der jeweilige Wohnraum beheizt, sondern die Wärme verschwindet nach draußen. Daher sollten diese Stellen abgedichtet werden. Abends und nachts die Rollläden schließen und Vorhänge zuziehen hilft, die Wärme im Raum zu halten. Allerdings sollten dabei die Vorhänge nicht die Heizkörper überdecken (siehe Punkt Heizkörper frei lassen).

Heizkörper frei lassen

Damit ein Heizkörper die produzierte Wärme optimal abgeben kann, ist es wichtig, dass er nicht zugestellt wird. Wenn möglich sollten keine Möbelstücke direkt vor einen Heizkörper gestellt werden. Lässt es sich z. B. beim Sofa auf Grund der Raumaufteilung nicht vermeiden, sollte der größtmögliche Abstand eingehalten werden. Ebenso sollten Vorhänge, die einen Heizkörper bedecken, vermieden werden, da auch sie die Wärme nicht optimal in den Raum lassen. Sind an der Stelle eines Heizkörpers bodenlange Vorhänge angebracht, sollten diese während des Heizens zur Seite geschoben werden.

Fazit

Werden diese einfach umsetzbaren Tipps beachtet, macht sich dies auf der nächsten Heizkostenabrechnung bemerkbar und wird durch eingespartes Geld belohnt.

Schreckgespenst Insolvenz – Ist es wirklich das Aus für ein Unternehmen?

Selbstständigkeit und StartUps liegen im Trend, doch was passiert, wenn der Traum platzt und das eigene Unternehmen Insolvenz anmelden muss? Ist die Insolvenz das Todesurteil für ein Unternehmen oder gibt, stellt es die letzte Chance auf eine Wendung dar?

 

Insolvenz bedroht das Unternehmen und die Mitarbeiter

Eine Insolvenz ist nicht nur für das Unternehmen und die Geschäftsführung eine starke Belastung, sondern vor allem für die Mitarbeiter der betroffenen Firma. Diese können an dem aktuellen Zustand der Insolvenz nichts ändern und müssen abwarten, welche Informationen sie bekommen. Dabei schwebt bei vielen Arbeitern die ständige Angst den Arbeitsplatz zu verlieren mit. Den bei den meisten Insolvenzen werden Arbeitsplätze abgebaut, um Kosten zu sparen, und ob das Unternehmen sich erholt, bleibt für die Arbeiter lange Zeit ungewiss. Dies ist besonders bei mittleren und großen Firmen der Fall, hier erfahren die Arbeiter eher spät von den Problemen und es wird schnell beim Personal reduziert, um die Firma zu retten. Bei kleineren Unternehmen ist die Struktur meist transparenter und die Firmenleitung versucht oft die Arbeitsplätze zu bewahren, natürlich kann dies aber nicht für jede Firma und für jedes Insolvenzverfahren pauschalisiert werden. Sollten Sie dennoch das Gefühl haben, dass Ihr Arbeitgeber aufgrund einer Insolvenz Ihren Arbeitsplatz streichen will oder dass Ihnen sogar ein Teil des Lohns fehlt, sollten Sie sich frühzeitig an einen Rechtsanwalt oder Anwältin wenden.

Ab wann spricht man von einer Insolvenz?

Doch ab wann spricht man überhaupt von einer Insolvenz und welche Gründe kann es geben, einen Insolvenzantrag zu stellen? Von einer Insolvenz und damit verbunden einem beginnenden Insolvenzverfahren spricht man, wenn einer der drei folgenden Gründe zutrifft:

– Zahlungsunfähigkeit
– drohende Zahlungsunfähigkeit
– Überschuldung

Bei der Zahlungsunfähigkeit steht einem Unternehmen nicht mehr genügend Geld zur Verfügung, um die laufenden Kosten und offenen Rechnungen zu begleichen. Dabei gilt das Unternehmen erst als Insolvent, wenn das Unternehmen eine Zahlungslücke von mindestens zehn Prozent erreicht hat. Da ab diesem Punkt davon ausgegangen wird, dass das Unternehmen sich nicht mehr selbst aus dieser Lücke helfen kann.

Bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit wiederum stellt das betroffene Unternehmen selbst den Insolvenzantrag, um der endgültigen Zahlungsunfähigkeit zu entkommen und dem Unternehmen eine bessere Chance auf Regeneration einzuräumen. Bei der frühen Beantragung kann ein Insolvenzberater oft noch die Gründe für die Umsatzeinbußen ermitteln und dem Unternehmen aus dem finanziellen Engpass helfen.

Der letzte Grund für eine Insolvenz ist die Überschuldung. Eine Überschuldung des Unternehmens ist die schwerste Form der Insolvenz und leider schaffen es nur die allerwenigsten Firmen wieder aus der Überschuldung heraus. Bei der Überschuldung übersteigen die Forderungen das aktuelle Vermögen des Schuldners und dieser kann die Forderungen nicht mehr decken. Beim Insolvenzverfahren wird versucht, die Gläubiger zu beschwichtigen und nacheinander die Schulden auszugleichen. Meist hilft in diesen Fällen nur noch der Verkauf des Unternehmens an Investoren. Die Investoren haben reges Interesse an Unternehmen, die in der Insolvenz stecken, um einen Wiederaufbau oder eine Vereinnahmung der Firma mit der eigenen Firma abzuwickeln. Es werden dabei meist Anteile des Unternehmens oder gleich das ganze Unternehmen verkauft. Oft wird noch versucht die Arbeitsplätze zu retten oder in das neue Unternehmen einzugliedern. Wenn Sie noch mehr Informationen zur Gesetzeslage der Insolvenzverfahren suchen, schauen Sie sich unseren Artikel: Firmenpleite – Wann gilt ein Unternehmen als insolvent? an.

 

Wirkungsvolle Tipps zum Hausputz

Es ist wieder soweit. Beim Blick in die eigenen vier Wänden wird eines sofort klar: Der Hausputz steht an. Im Vorfeld erscheint eine zurechtgelegte Strategie sinnvoll, um den Haushalt schnell auf Vordermann zu bringen. Die Räume nach einem Plan abzuarbeiten, reduziert letztlich die benötigte Zeit. Nachfolgend erhalten Sie fundamentale Tipps zur Reinigung des eigenen Domizils.

Richtige Strategie für systematische Komplettreinigung

Für einen effizienten Hausputz bewährt es sich, erst einmal die einzelnen Räume zu scannen. So haben Sie einen guten Überblick über die nötigen Aufräum- und Reinigungstätigkeiten. Das allgemeine Aufräumen stellt den ersten wichtigen Schritt in Richtung Ordnung dar. Denn unnötig herumliegende Gegenstände wie Kleidung verzögern die Reinigung, wenn sie jedes Mal aufs Neue pausieren müssen, um sie wegzulegen. Außerdem wirken die eigenen vier Wände augenblicklich deutlich größer, wenn die Gehwege und Flure frei sind. Auch haben Bücher nichts auf dem Teppich im Wohnzimmer verloren und gehören ins Regal. Diese Schritte gehen der Reinigung und Pflege von Teppichen voran. Das Spielzeug der Kinder gehört zurück in die eigens dafür vorgesehene Spielkiste. Darüber hinaus kommen Sie schnell ans Ziel, wenn Familienmitglieder außer Haus sind.

Richtiges Putzen für schnelle Resultate

Bei der systematischen Reinigung beginnen Sie mit den gröbsten Schritten. Nach dem Aufräumen fallen Fegen und Staubsaugen an. Im Anschluss daran widmen Sie sich den hartnäckigeren Verunreinigungen.

1. Armaturen und Oberflächen in der Küche grob reinigen: Die Krümel des Toasters breiten sich im Regal aus und das Knäckebrot liegt verteilt auf dem Küchentisch. Die Entfernung solcher Essensreste hat den Vorteil, Arbeit zu sparen. Wenn Sie erst fegen, dann machen Sie sich doppelte Arbeit.
2. Sämtliche Räume fegen: Das schnelle Fegen durch alle Räume der eigenen Wohnung beseitigt den gröbsten Schmutz. Überall, wo Fliesen, Laminat oder Parkett vorhanden ist, sollten Sie fegen.
3. Teppichboden und Sofas staubsaugen: Auf Teppichen und Teppichböden sammeln sich bevorzugt Haare und Krümel an. Weil das Staubsaugen schnell vonstattengeht, benötigt dieser Vorgang nur wenig Zeit. Dieser Schritt muss vor dem Entstauben erfolgen, weil beim Staubsaugen viel Staub aufgewirbelt werden kann. Des Weiteren können Sie bei diesem Schritt gezielt die Ritzen ihrer Sofaecke, bestehend aus Sofacouch und Sessel, in Angriff nehmen.
4. Wechseln der Bettwäsche: Die Bettlaken und Bettwäsche absorbieren im Schlaf Unmengen an Schweiß. Neue, frisch gewachsene Bettwäsche verleiht dem Schlafzimmer einen neuen Glanz.
5. Reinigung der Küche: Nachdem die Armaturen vom gröbsten Schmutz befreit wurden, befreien Sie die Oberflächen von hartnäckigeren Verunreinigungen. Dazu gehört die Verwendung von Fettlösern für die Herdoberfläche. Während der Einwirkzeit widmen Sie sich dem Spülbecken, um anschließend zur Arbeitsfläche überzugehen. Ganz wichtig ist die Säuberung des Kühlschrankes. Dieser dunkle Ort wird gerne vergessen und mutiert zum Bakterienherd. Hier hat die richtige Hygiene oberste Priorität.
6. Badezimmer putzen: Die Beseitigung von Zahnpasta Flecken auf dem Wandspiegel beansprucht wenig Zeit. Überdies reinigen Sie die Dusche und das Spülbecken in einem Rutsch. Während der Kloreiniger im WC einwirkt, lassen sich lauwarmes Wasser zu Reinigung der Fenster ein.
7. Saubere Fenster für den richtigen Durchblick: Gereinigte Fenster fallen nicht nur Besuchern Ihrer Wohnung aus. Glücklicherweise fällt dieser Reinigungsschritt nicht alltäglich an.
8. Böden waschen: Das Waschen der Böden rundet einen soliden Haushaltsputz ab. Mit Hilfe eines Wischers gleiten Sie schnell über den Laminatboden der einzelnen Räume.

Benötigte Putzmittel:

– Tücher
– Bürsten
– Wischer
– Schwämme
– Küchenrolle
– Staubsauger
– Reinigungsmittel
– Eimer (mit lauwarmem Wasser)

 

Firmenpleite – Wann gilt ein Unternehmen als insolvent?

Eine Insolvenz bedeutet für viele Unternehmen das Aus der Existenz. Das ist häufig nicht nur für die Inhaber des Unternehmens ein schwerer Schlag, sondern vielmehr für zahlreiche Angestellte, die im Zuge einer Firmeninsolvenz ihren Arbeitsplatz verlieren. Ein prominentes Beispiel der letzten Jahre ist etwa der Drogerieriese Schlecker, bei dem circa 52.000 Menschen ihre Stelle verloren.
Einige Firmen entgingen schon einer Zerschlagung der Existenz, indem Investoren insolvente Unternehmen finden, in denen sie Potenzial zum Wiederaufbau sehen und dann das ganze Unternehmen kaufen oder einzelne Anteile. Doch ab wann gilt ein Unternehmen überhaupt als insolvent?

Eine Unternehmensinsolvenz kann verschiedene Gründe haben

Im geltenden Recht, der sogenannten Insolvenzordnung (InsO), werden insgesamt drei Gründe für die Insolvenz eines Unternehmens angegeben. Hiervon muss nur ein Verhalt zutreffen, damit ein Unternehmen einem Insolvenzverfahren ausgesetzt wird.
Als Gründe für eine Insolvenz gelten Zahlungsunfähigkeit (§ 17 InsO), eine drohende Zahlungsunfähigkeit (§ 18 InsO) und Überschuldung (§ 19 InsO).

Zahlungsunfähigkeit

Eine Zahlungsunfähigkeit und somit ein Grund für eine Insolvenz besteht, sobald einem Unternehmen nicht mehr genug finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, um alle offenen Rechnungen zu begleichen. Eine Insolvenz besteht jedoch nicht direkt, wenn eine Lücke in der Zahlung aufkommt.

Laut geltendem Recht besteht eine Zahlungsunfähigkeit nur bei einer Liquiditätslücke von mindestens zehn Prozent.
Besteht ein Zahlungsverzug von mehr als zehn Prozent, kann die Insolvenz noch abgewendet werden, wenn die Zahlung der offenen Forderungen in den nächsten drei Wochen gewährleistet werden kann.

Drohende Zahlungsunfähigkeit

Bei einer drohenden Zahlungsunfähigkeit wird der Antrag auf ein Insolvenzverfahren vom Unternehmen selbst gestellt aufgrund andauernden Umsatzeinbußes. Dies kann geschehen, wenn abzusehen ist, dass zukünftige Forderungen mit den vorhandenen Mitteln nicht mehr bedient werden können und die Begleichung der Forderungen auch in naher Zukunft nicht möglich ist.
Die Entscheidung zur Stellung eines Insolvenzantrages bei drohender Zahlungsunfähigkeit wird immer im Einzelfall betrachtet. Zur Entscheidungsfindung wird vorerst eine Prognosebetrachtung durchgeführt.

Businessman standing in front of the panel with financial statistics

Überschuldung

Eine Überschuldung liegt vor, wenn das Vermögen des Schuldners die bestehenden Forderungen nicht mehr decken kann. Die Überschuldung ist nur bei einer juristischen Peron ein Insolvenzgrund, also bei einer GmbH, AG oder bei einer GmbH & Co. KG.
Hierbei werden die aktiven finanziellen Mittel und die passiven Forderungen der Gläubiger bilanziert. Häufig besteht jedoch Uneinigkeit darüber, wie das Vermögen eines Unternehmens bewertet wird.

Wird der Fortführungswert eines Unternehmens so bewertet, das es nach Abwendung der offenen Forderungen mit den aktuellen Umsätzen seinen Betrieb wieder aufnehmen kann, lässt sich eine Insolvenz meist noch abwenden.

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So erlebst du deinen Traumurlaub

Wie sieht dein perfekter Urlaub aus? Auf der Karibik am Strandliegen, wandern in den Bergen oder doch lieber Sightseeing in einer neuen Stadt. Für jeden sieht der Traumurlaub ein wenig anders aus. Was jedoch bei jeder Reise das Wichtigste sein sollte, ist dem Alltag zu entfliehen und seine Auszeit in vollen Zügen zu genießen!

Hört sich jetzt erstmal nicht nach etwas Neuem an. Natürlich will jeder seinen lang ersehnten Urlaub voll und ganz auskosten, um danach wieder entspannt durchstarten zu können.

Aber was gehört eigentlich dazu genau das zu erreichen? Es liegt in deinen Händen deinen Traumurlaub zu erleben. Du musst nur wissen auf welche Kriterien du achten musst.

Sharing is caring – wen nehmen ich auf meine Reise mit?

Für deinen Traumurlaub brauchst du vor allem das: eine passende Begleitung. Schon bei der Auswahl deiner MItreisenden kannst du einiges falsch machen. Wähle mit Bedacht, wen du auf deinen kostbaren Urlaub mitnehmen willst. Das kann ausschlaggebend sein, ob dein Urlaub ein Traum oder ein absoluter Albtraum wird.

Natürlich sieht eine Reise mit der Familie ein wenig entspannter aus als ein Partyurlaub mit deinen Freunden. Überleg dir vorab, wie du deine nächste Reise verbringen willst und entscheide dann wen du am Besten mitnimmst. Es ist ja immer noch am Schönsten die Freuden eines traumhaften Urlaubs mit jemanden zu teilen und zusammen unvergessliche Erinnerungen zu schaffen.

Plan but don’t overplan – wie plane und buche ich meinen Traumurlaub?

Deinen Traumurlaub selber zu planen ist heutzutage leichter als je zuvor. Du brauchst kein Reisebüro, sondern kannst ganz gemütlich von Zuhause alles herausfinden was du für deinen nächsten Urlaub brauchst. Wähle dein Reiseziel nach deinen Interessen, deiner verfügbaren Zeit und deinen finanziellen Mitteln. Erstelle auf jeden Fall eine Liste mit Orten, die du unbedingt sehen willst und Unternehmungen, die du auf jeden Fall machen willst.

Schau dir zum Beispiel die Liste der Top Reiseziele des Jahres an. Lese dir Reisebewertungen und Blogbeiträge der Orte durch, an denen du interessierst bist. Und schon wirst du schnell herausfinden, was dich am meisten anspricht und wohin dein nächster Urlaub gehen soll.

Hänge dich bei der Recherche so richtig rein und du wirst sehen wie sehr es sich auszahlen wird. Wenn du einen guten Überblick über dein Reiseziel hast ersparst du dir während deines Urlaubs viel Zeit und Nerven.

Mithilfe der folgenden Checkliste kannst du schrittweise deinen Traumurlaub planen.

Checkliste für die perfekte Planung:

  1. Wie viel Geld steht mir zur Verfügung?
  2. Wohin soll die Reise gehen?
  3. Was für Transportmittel gibt es dorthin? (Flugzeug, Zug, etc.)
  4. Wie lange soll mein Urlaub gehen?
  5. Was will ich dort alles machen?
  6. Welche Unterkunftsart ist am passendsten?

Achte jedoch darauf, es bei der Planung nicht zu übertreiben! Plane nicht alles bis ins letzte Detail. Lass noch genügend Raum für Entspannung, actionreiche Wassersportarten oder spontane Abenteuer. Die besten Erinnerungen sind immer noch die, mit denen du nicht gerechnet hast.

Disconnect to reconnect – warum dein Traumurlaub ohne Smartphone besser ist!

Heutzutage ist die regelmäßige Nutzung unseres Smartphones gar nicht mehr wegzudenken. Morgens ist es das Erste was wir in die Hand nehmen und auch am Ende des Tages das Letzte mit dem wir uns beschäftigen. Dass das nicht ganz gesund ist, wissen wir bereits. Es beeinflusst unser Sozialleben, unsere psychische Gesundheit und nicht zuletzt auch unser Schlafverhalten. Genau deswegen wäre es doch mal keine schlechte Idee wenigsten im Urlaub aktiv zu versuchen weniger am Handy zu hängen!

Um erst gar nicht in Versuchung zu geraten, könntest du dein Handy auch einfach zu Hause lassen. Genieße lieber die Zeit mit deinen Liebsten anstatt die ganze Zeit durch instagram und co. zu scrollen. Wenn du dann mal auf Handy – Entzug bist, nimmst du deine Sucht in all ihren Ausmaß so richtig war. Und ja, diese Realisation kann sehr schockierend sein. Aber du wirst auch merken, dass das Leben, welches sich vor deinen Augen statt auf deinem Bildschirm abspielt viel schöner ist.

Eat, eat and eat some more – Reise mit Genuss!

Während dem Urlaub gibt es wohl fast nichts besseres, als die ganzen leckeren Gerichte an einem neuen Ort zu probieren. Essen – und besonders gutes Essen – macht glücklich und gehört zu einem Traumurlaub absolut dazu. Denk mal nicht daran wie viele Kalorien dein Gericht hat und genieße es, dich durch so viele Spezialitäten wie möglich durch zu probieren!

Damit du aber nach dem Urlaub nicht den Kilo-Schock deines Lebens erlebst, könntest du zum Beispiel versuchen kleine Portionen zu essen. So isst du nicht nur automatisch weniger, sondern kannst auch viel  mehr ausprobieren. Mit diesen weiteren hilfreichen Tipps kannst du trotzdem noch essen was du willst ohne dir Sorgen zu machen,  während deinem all-inclusive Urlaub zuzunehmen.

Don’t worry, be happy – Strand, Sonne, Meer, aber kein Stress!

Einen neuen Ort zu erkunden bedeutet vor allem eins: Spaß haben. Tu das was dein Herz begehrt und lass dich durch nichts und niemanden unter Druck setzen. Du musst nicht jede einzelne Sehenswürdigkeit besuchen und auch nicht jeden kleinsten Insidertipp verfolgen, um einen erfolgreichen Urlaub zu haben.

Natürlich ist es total in Ordnung, wenn du versuchst so viele Orte wie nur möglich an deinem Reiseziel zu erkunden. Jedoch ist es auch ok, wenn du auch mal den ganzen Tag faul in der Sonne liegst. Das ist alles komplett dir überlassen. Höre auf deine eigene innere Stimme. Suche Ruhe, wenn es zu hektisch wird, und Aufregung, wenn es zu leise wird. Hauptsache du machst das, auf das du gerade Lust hast und genieße deinen Traumurlaub.

Fazit

Grundsätzlich geht es also genau darum. Erfülle während dieser Zeit deine persönlichen Wünsche. Nutze diese Zeit um durchzuatmen, zu reflektieren und einen Tapetenwechsel zu erleben.  Glücklicherweise gibt es dafür zahlreiche Möglichkeiten und Wege. Du musst nur herausfinden, was du willst und schon kann es losgehen. Egal wie viel Geld und Zeit dir zur Verfügung stehen. Ein Urlaub wird erst zu einem Traumurlaub, wenn du eben genau das machst, was du brauchst und willst.

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