Gender Reveal Party für werdende Eltern

Viele werden mit dem Begriff der Gender Reveal Party wenig anfangen können. Vielleicht lesen sie von dieser besonderen Mottoparty zum ersten Mal, wenn eine Einladung im Briefkasten liegt. Werdende Eltern stolpern bei der Planung und Organisation für die Geburt und die Zeit danach über diesen Begriff. Was aber genau findet bei dieser “Geschlechts-Verkündung-Party” statt? In den sozialen Medien finden sich immer mehr Bilder und Videos ausgelassen feiernder Pärchen mit bunten Luftballons. Diese Tatsache zeigt, dass man informiert sein sollte, wenn dieser nächste Hype einmal vollständig von Amerika überschwappt.

Was ist eine Gender Reveal Party?

Diese ganz besondere Fete ist ein recht neues Phänomen. Wie viele neuere Feierlichkeiten, wie Junggesellenabschiede, Baby Showers oder Halloween, stammt auch dieser neue Trend aus den USA. Aus der Erfahrung heraus, dass sich ausgefallene Feiern großer Beliebtheit erfreuen, lässt sich erkennen, dass sich die Bevölkerung scheinbar auch von diesem neuen Trend mitreißen lässt. Bei dieser Art von Partys geht es nämlich um die offizielle Verkündung des Geschlechts des Babys. Im Normalfall wird das über farbliche Kennzeichnung dargestellt. Rosa für ein Mädchen und hellblau für einen Jungen.

Die feierliche Verkündung

Selbst die Eltern erfahren in den meisten Fällen das Geschlecht ihres Babys erst auf dieser Party. Um dies möglich zu machen, wird vom jeweiligen Arzt das Geschlecht nur auf einem Zettel notiert. Dieser wird nun einem guten Freund oder einer Freundin übergeben, welche die Party organisiert. Erst während der Feier findet die Verkündigung des Geschlechtes statt.

Bei solchen Partys sind keine speziellen Grenzen gesetzt. Es gibt beispielsweise keine Empfehlung, wie bei einer Baby Shower, zu welchem Zeitpunkt vor der Geburt sie stattfinden sollten. Keiner gibt eine Anleitung vor, wie sie ablaufen sollte oder was die Gäste tragen sollten. Hier liegt der besondere Reiz lediglich darin, einmal etwas Auflockerung in den ganzen Stress des Alltags zu bekommen. Für die werdenden Eltern eine nette Abwechslung, einmal etwas nicht selbst organisieren zu müssen.

Die eigentliche Enthüllung

Die am weitesten verbreitete Methode der Verkündung ist es, das Elternpaar eine Torte aufschneiden zu lassen. Außen ist sie neutral gehalten, im Inneren aber Blau oder Rosa gefärbt. Ebenfalls beliebt sind verschiedene Luftballon-Varianten. Entweder lässt man einen farblich auf das Geschlecht des Kindes angepassten Luftballon aus einem Karton aufsteigen oder die Eltern stechen auf einen mit farbigen Papierschnipsel gefüllten Ballon ein. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt, wichtig ist nur das Überraschungsmoment.

Spielerisches Glück

Bevor es aber soweit ist, wartet noch eine Reihe lustiger Spiele auf die werdenden Eltern und ihre Gäste. Sehr beliebt ist es, dass sich die Feiernden am Anfang der Party für eine rosafarbene oder blaue Schleife entscheiden. Diese wird den ganzen Abend getragen.  Nebenbei darf auch die Strichliste nicht fehlen, um das Ergebnis festzuhalten. Ebenfalls ist es sehr beliebt, ein Ultraschallbild aufzuhängen und die Gäste erraten zu lassen, ob es ein Junge oder Mädchen wird.

Gender Reveal Party vs. Baby Shower

Viele Gäste sind vielleicht bei Erhalt der Einladung verwirrt und fragen sich, ob dies mit einem Baby Shower vergleichbar ist. Die beiden Party-Varianten haben aber nur gemeinsam, dass sie aus den USA stammen. Der wichtigste Unterschied für Gäste ist, dass auf Gender Reveal Partys auch Männer eingeladen sind.

Es werden hier auch keine großen Geschenke erwartet, es ist aber üblich, eine nützliche Kleinigkeit mitzubringen. Da das Geschlecht des Kindes bis zu diesem Zeitpunkt noch unbekannt ist, eignen sich deshalb zum Beispiel Windeln als Präsent.

Für die Ewigkeit

Wichtig ist es, am Ende noch alles auf Kamera festzuhalten. Natürlich sollten auch nicht die Familienmitglieder vergessen werden, die es nicht geschafft haben, persönlich anzureisen. Per Live Stream können Verwandte aus aller Welt diesen besonderen Augenblick miterleben. Es ist wie eine Taufe oder Hochzeit, ein Moment für die Ewigkeit und verdient es, auf Film festgehalten zu werden. Eine Gender Reveal Party ist eine nette Ergänzung im Feiertagskalender für Eltern.

Psychosomatische Rückenschmerzen

Nahezu jeder dritte Erwachsene in Deutschland klagt über häufige oder ständige Rückenschmerzen. Sie sind für rund ein Viertel aller Arbeitsunfähigkeiten verantwortlich. Die Ursachen sind äußerst vielfaltig, darunter:

  • Fehlhaltungen,
  • einseitige Belastungen,
  • Bewegungsmangel,
  • zu schweres Heben und
  • Stress

Letzterer sorgt für psychosomatische Rückenschmerzen. Von ihnen ist die Rede, wenn Entstehung und Erhalt derselben von der Psyche begünstigt werden. Zum Berufsbild eines Psychiaters zählt auch die Erkennung und Behandlung psychosomatischer Schmerzen. Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein Studium im psychiatrischen Bereich. Ein Grund dafür ist sicherlich, dass es den Menschen betrifft. Der Beruf ist zukunftsträchtig, denn die Erforschung ihrer Verhaltensweisen wird nie ein Ende nehmen.

Beeinflussung der Seele auf den Körper

Die Vermutung, dass Leistungsdruck – sei es im privaten oder beruflichen Alltag – zur Entstehung von Rückenschmerzen beitragen kann, wird durch Studien untermauert. Die Ursache wird in seelischem Druck über einen längeren Zeitraum und einem fehlenden Ausgleich gesehen. Dadurch verhärtet sich die Rückenmuskulatur, belastende Schmerzen tauchen auf. Ein Zusammenhang wird auch in der Körperhaltung gesehen, die sich durch hohen Stress verändert. So kommen Verspannungen teilweise von unbewusst hochgezogenen Schultern.

Manche Menschen verdrängen die Stressbelastung. Meist nehmen die Betroffenen sie selbst gar nicht wahr. Der Zusammenhang zwischen Geist und Körper ist nur schwer zu erfassen. Da unsere Seele nicht sicht- oder greifbar ist, werden diesbezügliche Probleme meist nicht erkannt.

Psychosomatische und körperliche Schmerzen: ein Teufelskreis

Weder das Erkennen noch die Behandlung von Rückenschmerzen, die von der Psyche beeinflusst werden, ist einfach. Oftmals sind die Ursachen nur schwer von organischen Vorgängen trennbar, denn in vielen Fällen besteht eine enge Verbindung. So haben Gefühle und Empfindungen häufig Einfluss auf die Entstehung von Schmerzen. Anders herum können sich chronische Erkrankungen negativ auf die Psyche schlagen. Ein Arzt wird zunächst nach körperlichen Ursachen forschen. Wird er nicht fündig und halten die Schmerzen an, liegt die Vermutung nahe, dass es sich um psychosomatische Probleme handelt.

Yoga: ein gutes Hilfsmittel zum Stressabbau

Wer unter psychosomatischen Rückenschmerzen leidet, muss in jedem Fall versuchen, Stress abzubauen. Leider ist dies im Berufsleben nicht immer möglich, der Leistungsdruck in vielen Unternehmen ist groß. Um Beschwerden aktiv entgegenzuwirken, bieten sich unter anderem Entspannungsübungen an. Yoga hat sich in diesem Bereich seit langem etabliert. Ein Vorteil ist, dass nur eine bequeme Matte erforderlich ist, um entsprechende Übungen auszuführen. Der Sport steigert zum Beispiel

  • die Konzentration,
  • das Selbstbewusstsein und
  • die Geduld.

Yoga führt außerdem zu einem ausgeglichenen Hormonhaushalt, bodenständigen Gefühl, angeregter Kreativität und scharfer Intuition. Dies alles führt zu einem hohen Wohlempfinden, das zur Entspannung beiträgt. Sie zählt zu den wichtigsten Voraussetzungen, um Stress leichter bewältigen zu können.

Nicht selten Schuld an Rückenproblemen: der Arbeitsplatz

Halten Rückenschmerzen über einen längeren Zeitraum an, ist in jedem Fall zunächst der Hausarzt aufzusuchen. In vielen Fällen liegt die Ursache in einem körperlichen Problem, oftmals durch falsche Sitzhaltung oder dem Heben von schweren Lasten am Arbeitsplatz verursacht. Liegen derartige Gründe vor, sind Verbesserungen dringend erforderlich. Diese sind auch im Interesse des Arbeitgebers, um Ausfällen aus gesundheitlichen Gründen vorzubeugen.

Für die Büroausstattung gibt es eine große Auswahl an ergonomischem Mobiliar, das Rückenproblemen vorbeugen kann. In einem Unternehmen, das häufig mit Schwergewichten zu tun hat, sind Hilfsmittel die Lösung. Saxlift bietet unter anderem passend für jeden Bedarf Hubtischwagen an. Sie übernehmen jede Art von Hüben und schützen somit die Mitarbeiter vor gesundheitlichen Problemen.

Geld sparen im Winter durch richtiges Heizen

Richtiges Heizen im Winter ist nicht nur gut für das Klima, es schont auch den Geldbeutel. Das Thema wird gerne in Beziehungen zum Streitpunkt. Einer Person ist es zu kalt, der anderen zu warm. Selbstverständlich hat jede Person ein unterschiedliches subjektives Empfinden, welche Temperatur angenehm ist. Allerdings gibt es Untersuchungen zu optimalen Raumtemperaturen und diese Tragen nicht nur zum Geldsparen bei, sondern sind nebenbei auch noch klimafreundlicher und können gesundheitsförderliche Wirkungen haben.

Optimale Raumtemperatur beachten

Die optimale Raumtemperatur ist abhängig vom jeweiligen Raum, sowie der Nutzungsdauer des Raumes.

Als Richtwerte gelten tagsüber und bei der Benutzung der Räume:

  • Wohnzimmer: 20 bis 23 Grad Celsius
  • Schlafzimmer: 17 bis 20 Grad Celsius
  • Küche: 18 bis 20 Grad Celsius
  • Flur: 15 bis 18 Grad Celsius
  • Badezimmer: 20 bis 23 Grad Celsius
  • Arbeitszimmer: 20 bis 24 Grad Celsius
  • Kinderzimmer: 22 bis 24 Grad Celsius

Und was ist nachts? Als grober Richtwert gilt, dass die Raumtemperatur nachts ca. 4 bis 5 Grad Celsius unter der Tagestemperatur liegen kann.

Bereits das Verringern der Raumtemperatur um ein Grad Celsius kann dazu beitragen, die Heizkosten um bis zu 6 % zu senken. Allerdings muss beachtet werden, dass die Temperatur nicht zu weit herunterreguliert wird. In zu kalten Räumen kann die in der Luft enthaltene Feuchtigkeit an den ausgekühlten Wänden kondensieren und zur Entstehung von Schimmel beitragen. Deutlich unter 15 Grad Celsius sollte die Raumtemperatur im Winter daher nicht betragen.

Thermostat richtig einstellen

Ein klassischer Heizungsthermostat ist mit den Zahlen 1 bis 5 durchnummeriert. Vor der 1 ist noch ein Sternchen abgebildet. Die Zahlen auf dem Thermostat geben die Temperatur an, auf die der Raum beim Einstellen der jeweiligen Stufe aufgeheizt wird. Das Sternchen ist das Symbol für den Frostschutz der Heizung. Es sorgt dafür, dass die Raumtemperatur nicht unter ca. 5 Grad Celsius fällt.

Die anderen Stufen führen in etwa zum Erreichen von folgenden Raumtemperaturen:

  • 12 Grad Celsius (Stufe 1)
  • 16 Grad Celsius (Stufe 2)
  • 20 Grad Celsius (Stufe 3)
  • 24 Grad Celsius (Stufe 4)
  • 28 Grad Celsius (Stufe 5)

Zur Überprüfung der oben genannten optimalen Raumtemperaturen ist ein Thermometer sinnvoll, denn das subjektive Empfinden der Raumtemperatur weicht häufig von der tatsächlichen ab.

Mit Hilfe eines programmierbaren Thermostates kann die Temperatur an verschiedene Uhrzeiten angepasst gesteuert werden. So kann z. B. das Badezimmer morgens 10 Minuten vor der Benutzung aufgeheizt werden oder das Wohnzimmer, kurz vor dem nach Hause kommen.

Räume nicht auskühlen lassen

Richtiges Heizen bedeutet auch, dass die Räume nicht komplett auskühlen sollen. Das komplette Neuaufheizen eines Raumes verbraucht deutlich mehr Energie als eine bewusste Regulierung der Raumtemperatur. Die Temperaturschwankung sollte im Winter nicht mehr als 4 bis 5 Grad Celsius betragen. So wird gewährleistet, dass die benötigte Energie zum Wiederaufheizen des Raumes nicht höher ist, als die eingesparte Energie durch das niedrige Einstellen der Heizung.

Heizung entlüften

Wird der Heizkörper beim Einschalten nicht warm oder beginnt zu gluckern, ist dies ein Zeichen dafür, dass sich Luft im Heizkörper befindet. In diesem Fall, kann das erwärmte Wasser nicht im Heizkörper aufsteigen und der Heizkörper heizt nicht richtig. Es ist wichtig den Heizkörper zu entlüften, um ein optimales Heizergebnis zu erreichen. Vor Beginn der Heizperiode sollten alle Heizkörper daraufhin überprüft werden, ob sie entlüftet werden müssen.

Richtig lüften

Lüften ist zu jeder Jahreszeit wichtig. Im Winter wird in vielen Haushalten nicht ausreichend gelüftet. Häufig steckt dahinter der Gedanke, dass beim Lüften Heizungsenergie verschwendet wird. Genau das Gegenteil ist der Fall. Regelmäßiges und richtiges Lüften kann die benötigte Heizungsenergie senken und damit Heizkosten sparen.

Richtiges Lüften:

  1. Heizkörper ausschalten
  2. Fenster komplett öffnen (Stoßlüften) und nicht nur kippen
  3. Für Durchzug sorgen (mehrere Räume bei geöffneten Türen lüften)
  4. Mehrmals täglich für ca. 5 Minuten Stoßlüften

Zugstellen abdichten – Wärme halten

Durch undichte Stellen an Türen und Fenstern kann die Heizungsluft entweichen. Somit wird in diesem Moment nicht der jeweilige Wohnraum beheizt, sondern die Wärme verschwindet nach draußen. Daher sollten diese Stellen abgedichtet werden. Abends und nachts die Rollläden schließen und Vorhänge zuziehen hilft, die Wärme im Raum zu halten. Allerdings sollten dabei die Vorhänge nicht die Heizkörper überdecken (siehe Punkt Heizkörper frei lassen).

Heizkörper frei lassen

Damit ein Heizkörper die produzierte Wärme optimal abgeben kann, ist es wichtig, dass er nicht zugestellt wird. Wenn möglich sollten keine Möbelstücke direkt vor einen Heizkörper gestellt werden. Lässt es sich z. B. beim Sofa auf Grund der Raumaufteilung nicht vermeiden, sollte der größtmögliche Abstand eingehalten werden. Ebenso sollten Vorhänge, die einen Heizkörper bedecken, vermieden werden, da auch sie die Wärme nicht optimal in den Raum lassen. Sind an der Stelle eines Heizkörpers bodenlange Vorhänge angebracht, sollten diese während des Heizens zur Seite geschoben werden.

Fazit

Werden diese einfach umsetzbaren Tipps beachtet, macht sich dies auf der nächsten Heizkostenabrechnung bemerkbar und wird durch eingespartes Geld belohnt.

Schreckgespenst Insolvenz – Ist es wirklich das Aus für ein Unternehmen?

Selbstständigkeit und StartUps liegen im Trend, doch was passiert, wenn der Traum platzt und das eigene Unternehmen Insolvenz anmelden muss? Ist die Insolvenz das Todesurteil für ein Unternehmen oder gibt, stellt es die letzte Chance auf eine Wendung dar?

 

Insolvenz bedroht das Unternehmen und die Mitarbeiter

Eine Insolvenz ist nicht nur für das Unternehmen und die Geschäftsführung eine starke Belastung, sondern vor allem für die Mitarbeiter der betroffenen Firma. Diese können an dem aktuellen Zustand der Insolvenz nichts ändern und müssen abwarten, welche Informationen sie bekommen. Dabei schwebt bei vielen Arbeitern die ständige Angst den Arbeitsplatz zu verlieren mit. Den bei den meisten Insolvenzen werden Arbeitsplätze abgebaut, um Kosten zu sparen, und ob das Unternehmen sich erholt, bleibt für die Arbeiter lange Zeit ungewiss. Dies ist besonders bei mittleren und großen Firmen der Fall, hier erfahren die Arbeiter eher spät von den Problemen und es wird schnell beim Personal reduziert, um die Firma zu retten. Bei kleineren Unternehmen ist die Struktur meist transparenter und die Firmenleitung versucht oft die Arbeitsplätze zu bewahren, natürlich kann dies aber nicht für jede Firma und für jedes Insolvenzverfahren pauschalisiert werden. Sollten Sie dennoch das Gefühl haben, dass Ihr Arbeitgeber aufgrund einer Insolvenz Ihren Arbeitsplatz streichen will oder dass Ihnen sogar ein Teil des Lohns fehlt, sollten Sie sich frühzeitig an einen Rechtsanwalt oder Anwältin wenden.

Ab wann spricht man von einer Insolvenz?

Doch ab wann spricht man überhaupt von einer Insolvenz und welche Gründe kann es geben, einen Insolvenzantrag zu stellen? Von einer Insolvenz und damit verbunden einem beginnenden Insolvenzverfahren spricht man, wenn einer der drei folgenden Gründe zutrifft:

– Zahlungsunfähigkeit
– drohende Zahlungsunfähigkeit
– Überschuldung

Bei der Zahlungsunfähigkeit steht einem Unternehmen nicht mehr genügend Geld zur Verfügung, um die laufenden Kosten und offenen Rechnungen zu begleichen. Dabei gilt das Unternehmen erst als Insolvent, wenn das Unternehmen eine Zahlungslücke von mindestens zehn Prozent erreicht hat. Da ab diesem Punkt davon ausgegangen wird, dass das Unternehmen sich nicht mehr selbst aus dieser Lücke helfen kann.

Bei der drohenden Zahlungsunfähigkeit wiederum stellt das betroffene Unternehmen selbst den Insolvenzantrag, um der endgültigen Zahlungsunfähigkeit zu entkommen und dem Unternehmen eine bessere Chance auf Regeneration einzuräumen. Bei der frühen Beantragung kann ein Insolvenzberater oft noch die Gründe für die Umsatzeinbußen ermitteln und dem Unternehmen aus dem finanziellen Engpass helfen.

Der letzte Grund für eine Insolvenz ist die Überschuldung. Eine Überschuldung des Unternehmens ist die schwerste Form der Insolvenz und leider schaffen es nur die allerwenigsten Firmen wieder aus der Überschuldung heraus. Bei der Überschuldung übersteigen die Forderungen das aktuelle Vermögen des Schuldners und dieser kann die Forderungen nicht mehr decken. Beim Insolvenzverfahren wird versucht, die Gläubiger zu beschwichtigen und nacheinander die Schulden auszugleichen. Meist hilft in diesen Fällen nur noch der Verkauf des Unternehmens an Investoren. Die Investoren haben reges Interesse an Unternehmen, die in der Insolvenz stecken, um einen Wiederaufbau oder eine Vereinnahmung der Firma mit der eigenen Firma abzuwickeln. Es werden dabei meist Anteile des Unternehmens oder gleich das ganze Unternehmen verkauft. Oft wird noch versucht die Arbeitsplätze zu retten oder in das neue Unternehmen einzugliedern. Wenn Sie noch mehr Informationen zur Gesetzeslage der Insolvenzverfahren suchen, schauen Sie sich unseren Artikel: Firmenpleite – Wann gilt ein Unternehmen als insolvent? an.

 

Wirkungsvolle Tipps zum Hausputz

Es ist wieder soweit. Beim Blick in die eigenen vier Wänden wird eines sofort klar: Der Hausputz steht an. Im Vorfeld erscheint eine zurechtgelegte Strategie sinnvoll, um den Haushalt schnell auf Vordermann zu bringen. Die Räume nach einem Plan abzuarbeiten, reduziert letztlich die benötigte Zeit. Nachfolgend erhalten Sie fundamentale Tipps zur Reinigung des eigenen Domizils.

Richtige Strategie für systematische Komplettreinigung

Für einen effizienten Hausputz bewährt es sich, erst einmal die einzelnen Räume zu scannen. So haben Sie einen guten Überblick über die nötigen Aufräum- und Reinigungstätigkeiten. Das allgemeine Aufräumen stellt den ersten wichtigen Schritt in Richtung Ordnung dar. Denn unnötig herumliegende Gegenstände wie Kleidung verzögern die Reinigung, wenn sie jedes Mal aufs Neue pausieren müssen, um sie wegzulegen. Außerdem wirken die eigenen vier Wände augenblicklich deutlich größer, wenn die Gehwege und Flure frei sind. Auch haben Bücher nichts auf dem Teppich im Wohnzimmer verloren und gehören ins Regal. Diese Schritte gehen der Reinigung und Pflege von Teppichen voran. Das Spielzeug der Kinder gehört zurück in die eigens dafür vorgesehene Spielkiste. Darüber hinaus kommen Sie schnell ans Ziel, wenn Familienmitglieder außer Haus sind.

Richtiges Putzen für schnelle Resultate

Bei der systematischen Reinigung beginnen Sie mit den gröbsten Schritten. Nach dem Aufräumen fallen Fegen und Staubsaugen an. Im Anschluss daran widmen Sie sich den hartnäckigeren Verunreinigungen.

1. Armaturen und Oberflächen in der Küche grob reinigen: Die Krümel des Toasters breiten sich im Regal aus und das Knäckebrot liegt verteilt auf dem Küchentisch. Die Entfernung solcher Essensreste hat den Vorteil, Arbeit zu sparen. Wenn Sie erst fegen, dann machen Sie sich doppelte Arbeit.
2. Sämtliche Räume fegen: Das schnelle Fegen durch alle Räume der eigenen Wohnung beseitigt den gröbsten Schmutz. Überall, wo Fliesen, Laminat oder Parkett vorhanden ist, sollten Sie fegen.
3. Teppichboden und Sofas staubsaugen: Auf Teppichen und Teppichböden sammeln sich bevorzugt Haare und Krümel an. Weil das Staubsaugen schnell vonstattengeht, benötigt dieser Vorgang nur wenig Zeit. Dieser Schritt muss vor dem Entstauben erfolgen, weil beim Staubsaugen viel Staub aufgewirbelt werden kann. Des Weiteren können Sie bei diesem Schritt gezielt die Ritzen ihrer Sofaecke, bestehend aus Sofacouch und Sessel, in Angriff nehmen.
4. Wechseln der Bettwäsche: Die Bettlaken und Bettwäsche absorbieren im Schlaf Unmengen an Schweiß. Neue, frisch gewachsene Bettwäsche verleiht dem Schlafzimmer einen neuen Glanz.
5. Reinigung der Küche: Nachdem die Armaturen vom gröbsten Schmutz befreit wurden, befreien Sie die Oberflächen von hartnäckigeren Verunreinigungen. Dazu gehört die Verwendung von Fettlösern für die Herdoberfläche. Während der Einwirkzeit widmen Sie sich dem Spülbecken, um anschließend zur Arbeitsfläche überzugehen. Ganz wichtig ist die Säuberung des Kühlschrankes. Dieser dunkle Ort wird gerne vergessen und mutiert zum Bakterienherd. Hier hat die richtige Hygiene oberste Priorität.
6. Badezimmer putzen: Die Beseitigung von Zahnpasta Flecken auf dem Wandspiegel beansprucht wenig Zeit. Überdies reinigen Sie die Dusche und das Spülbecken in einem Rutsch. Während der Kloreiniger im WC einwirkt, lassen sich lauwarmes Wasser zu Reinigung der Fenster ein.
7. Saubere Fenster für den richtigen Durchblick: Gereinigte Fenster fallen nicht nur Besuchern Ihrer Wohnung aus. Glücklicherweise fällt dieser Reinigungsschritt nicht alltäglich an.
8. Böden waschen: Das Waschen der Böden rundet einen soliden Haushaltsputz ab. Mit Hilfe eines Wischers gleiten Sie schnell über den Laminatboden der einzelnen Räume.

Benötigte Putzmittel:

– Tücher
– Bürsten
– Wischer
– Schwämme
– Küchenrolle
– Staubsauger
– Reinigungsmittel
– Eimer (mit lauwarmem Wasser)

 

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