Umsatz steigern: Tipps für Unternehmen für mehr Umsatz

Angesichts der hoch technologisierten Wirtschaft gibt es für Unternehmen sowohl gute als auch schlechte Zeiten, was den Gesamtumsatz betrifft. Besonders in der Sommerpause stehen die Kunden nicht Schlange, sondern fahren lieber in den Urlaub. Für Unternehmen ist ein kurzzeitiger Umsatzeinbruch kein Grund zur Sorge. Sie können die Zeit sinnvoll nutzen und für Neukunden präsenter werden. Mit dem richtigen, effektiven Verkaufshandwerk gelingt es einer Firma, auch in allgemeinen Krisenzeiten oder saisonalen Engpässen den eigenen Umsatz zu steigern.

Glückliche Mitarbeiter sind der Schlüssel zum (wirtschaftlichen) Erfolg

Ein Unternehmen ist nicht nur wirtschaftlich erfolgreich, wenn es seine Produktionsfaktoren erhöht. Kleine Veränderungen, welche die Belegschaft betreffen, wirken unter Umständen wahre Wunder. Studien zufolge arbeiten glückliche Mitarbeiter deutlich produktiver und schneller als unzufriedene Angestellte. Sie erzielen bis zu 40 Prozent mehr Umsatz als ihre glücklosen Kollegen. Doch glückliche Mitarbeiter sind nicht nur produktiver, sondern arbeiten außerdem kreativer und entwickeln eine höhere Stress-Resilienz. Für Fach- und Führungskräfte gibt es somit verschiedene Ansätze, das Wohlbefinden der Mitarbeiter effektiv und langfristig zu steigern. Eine bewährte Methode sieht vor, gezielt auf die Stärken der Mitarbeiter einzugehen sowie diese zu fokussieren. Wenn sich Führungskräfte auf die Stärken der Belegschaft konzentrieren, senken sie das Risiko für eine innerliche Distanzierung der Mitarbeiter auf ihren Job auf ein Prozent.

Weitere entscheidende Stufen zum wirtschaftlichen Erfolg ergeben sich mit einem positiven Führungsstil und damit verbundenen Vier-Augen-Gesprächen mit Mitarbeiter, die durch ein ausgesprochenes Lob positiv gestärkt werden. In diesem Zusammenhang nimmt die empirisch ausgerichtete „Kontingenztheorie“ eine zentrale Stellung ein. In der situativen Theorie geht es darum, die Mitarbeiter hinsichtlich ihres „Reifegrads“ einzuteilen. Mithilfe der daraus hervorgehenden Skala erfassen die Vorgesetzten die (vermutete) soziale und psychologische Verantwortungsbereitschaft ihrer Mitarbeiter. Anhand dieser Betrachtung analysieren Chefs, welchen Mitarbeiter sie autonomes Handeln gewähren und auf diese Weise zu mehr Glücksempfinden und Motivationsschüben verhelfen.

Intelligente Software-Lösungen erleichtern die Abwicklung von Prozessen und generieren mehr Umsatz

Alle Mitarbeiter eines Betriebes sehen sich ständig mit einem zeitlichen Problem konfrontiert: Sie „verschwenden“ viel Energie mit stupiden Arbeitsabläufen, die mithilfe von intelligenten Software-Lösungen besser zu handhaben wären. Ob sich zukunftsorientierte Betriebe für eine standardisierte, individuelle oder branchenübliche Software entscheiden, hängt von den eigenen Strukturen ab. Grundsätzlich sind die Prozesse komplexer, je größer das Unternehmen ist. Ein detailgenauer ERP-Vergleich hilft Interessenten bei der Suche nach geeigneter Software weiter. So eignet sich für Unternehmen aus dem Einzelhandel oder für produzierende Betriebe eher „fertige“ Software, welche die Anforderungen der Branche erfüllt sowie individuelle Anpassungen zulässt. Bestimmte Wirtschaftszweige, beispielsweise große Konzerne aus der Lebensmittel- oder Pharmaindustrie, setzen auf eine spezifische, branchenübliche Software, die viele Mitarbeiter gleichzeitig bedienen können. Weiterhin sind einige Programme wie etwa eine Software zur Tourenplanung für große und kleinere Betriebe, die Routen planen, geeignet.

Feedback-Optionen für Kunden einrichten

Kundenbewertungen beeinflussen sowohl die Suchmaschinen als auch andere Kunden, die den Bewertungen genauso vertrauen wie den aufkommenden Meinungen im persönlichen Umfeld. Einige Tipps lassen sich sofort von Unternehmen umsetzen, um durch positive Bewertungen von Kunden ihren Umsatz positiv zu beeinflussen. Zunächst einmal gilt es, die Kundenbewertungen aufmerksam zu lesen. Diese offenbaren auf den ersten und zweiten Blick viele wertvolle Informationen, sind ein vorgehaltener Spiegel der unternehmerischen Qualität. In diesem Zusammenhang ist es unvermeidlich, negativen Bewertungen bei der Analyse den Vorzug einzuräumen. Ein Geschäftsführer, der sich mit negativem Feedback auseinandersetzt, beweist Stärke, bewegt etwas und bewegt die Kunden zum Umdenken.

Fühlt sich ein Kunde gehört, zeigt er mehr Verständnis, wandelt die Bewertung um oder löscht sie sogar. Ein solcher Versuch fruchtet nur, wenn ein Mitarbeiter auf eine typische 08/15-Antwort verzichtet und auf die Kritik des Kunden ernsthaft eingeht. Außerdem zahlt es sich für ein Unternehmen auch in dieser Hinsicht aus, die Konkurrenz im Blick zu behalten und deren durchschnittliche Bewertungen zu analysieren. In diesem Zusammenhang beobachten sie die genannten Stichwörter, welche wiederholt auftauchen, und leiten daraus priorisierte Produkte oder bestehende und mögliche Probleme ab.

Kundenbindung mit verkaufsgerichteten Ebenen vertiefen

Exklusive, hochwertige Produkte und Dienstleistungen haben ihren Preis – der für viele Kunden erst einmal abschreckend erscheint. Erfolgreiche Unternehmen meistern diese Hürde, indem sie verkaufsorientierte Ebenen entwickeln. Diese lassen sich grob in drei verschiedene Ebenen unterteilen, die unterschiedliche Arten von Kunden ansprechen.

  • Neue Kunden lockt ein erfolgreicher Konzern mit sogenannten „Einstiegsprodukten“ an. Die hauptsächlichen Merkmale dieser Produkte ergeben sich daraus, dass sie einfach zu handhaben und vergleichsweise preiswert sind. Gleichzeitig müssen Einstiegsprodukte hochwertig genug sein, damit sich der zufriedene Neukunde grundsätzlich aufgeschlossen für das „Kerngeschäft“ zeigt.
  • Ein Kunde geht von dem Status eines „neuen Kunden“ zu einem Stammkunden über, indem er seine alten Geräte durch neue ersetzt, zusätzliche Neuheiten wie beispielsweise Smart Home-Technologien beansprucht oder wiederholt dieselbe Dienstleistung beauftragt.
  • Eine langfristige Bindung zum Unternehmen, die sich umsatzsteigernd auswirkt, entsteht mit aufeinander abgestimmten, einzigartigen Produkten und weiteren Alleinstellungsmerkmalen wie einem unverwechselbaren Service oder verstärkte zwischenmenschliche Anker zum Kunden, die Emotionen für die Produkte erzeugen.


Quelle: YouTube-Kanal Die Deutsche Wirtschaft TV

Umsatz genieren mit attraktiven Designs und tollen Rabatt-Aktionen

Eine Zielgruppe muss nicht unüberschaubar sein. Wichtiger ist, die spezielle Zielgruppe optimal, ihren Bedürfnissen entsprechend „abzuholen“ und langfristig zu binden. Erfolgreiche Firmen setzen den Prioritäten entsprechend auf die bewährte 80/20-Regel gemäß des Soziologen Pareto. Demnach reichen 20 Prozent der Kunden aus, um 80 Prozent des gesamten Umsatzes zu erwirtschaften. Dies gelingt beispielsweise mit einer erfolgsversprechenden Zusammenarbeit mit anderen Unternehmen oder durch zusätzliche Angebote („Cross Selling“) sowie das Aufwerten des am meisten verkauften Produkts, das Upselling. Entscheidend ist hierbei, ein einzigartiges Produkt oder eine Dienstleistung zu erschaffen. Mit kleinen Geschenken oder besonderen Rabatt-Aktionen behält der Kunde das Unternehmen im Gedächtnis. Attraktive Angebote lassen sich positionieren, ohne unzumutbare Kosten nach sich zu ziehen. Bereits kleine „Schnuppertage“, „Testfahrten“, eine „Zwei-für-ein-Aktion“ oder das „Produkt des Monats“ erregen bei den Kunden positive Aufmerksamkeit. Wichtig ist, dem Kunden nicht (nur) anzubieten, was er haben möchte, sondern ihm aufzuzeigen, was er braucht.

Das Fazit:

Es bestehen etliche Möglichkeiten, den eigenen Umsatz zu steigern. Nicht nur die klassische Akquise von Neukunden rentiert sich, auch innerbetriebliche Maßnahmen wie das Erzeugen eines positiven betrieblichen Klimas oder intelligente und moderne Software steigern die Erträge.

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